blc auf der tekom Jahrestagung 2018

Wie die Jahre zuvor, waren wir auch dieses Jahr bei der tekom-Jahrestagung in Stuttgart. Vom 13.-15. November haben sich Spezialisten für technische Dokumentation und Übersetzung getroffen und sich über die neusten Trends der Lokalisierungsbranche ausgetauscht. Da dürfen wir als Prozess-Analytiker natürlich nicht fehlen! Wir waren mit drei Vorträgen vertreten und haben uns auf den regen Informationsaustausch und auf altbekannte und neue Gesichter gefreut.

Zurück in die Zukunft – 23 ½ Wochen DSGVO in der Übersetzungsindustrie

Am 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung endgültig in Kraft getreten. Welche Bedeutung hat die Verordnung für das Datenschutzbewusstsein in der Übersetzungsindustrie? Wie begegneten Kunden, Dienstleister und Software-Hersteller den mit der DSGVO verbundenen Herausforderungen? Welche Umsetzungsmaßnahmen zeigten bislang die beste Wirkung für den Schutz personenbezogener Daten? Der Vortrag macht eine erste Bestandsaufnahme und wagt einen Blick in die Zukunft des Personendatenschutzes in der Übersetzungsindustrie.

Referentin: Tatsiana Bilimava

Von Benennungen über Begriffsysteme hin zu Ontologien – ein weiter Weg?

Die wichtige Rolle von Terminologie im Übersetzungsprozess ist heute in den meisten Unternehmen bekannt. Doch was oft fehlt, ist eine gesamthafte Betrachtung der Unternehmensterminologie. In der Regel werden neue Benennungen einzeln bei Verwendung in Ausgangs- oder Zieltext vorgeschlagen. So ist eine Erfassung der fachlichen Zusammenhänge nur begrenzt möglich. Abhilfe schaffen Begriffssysteme, in denen Begriffe eines Begriffsfeldes in Beziehung gesetzt werden. Mein Vortrag zeigt, wie Begriffssysteme die Erfassung des Unternehmenswissens im Kontext ermöglichen und den Weg zu Ontologien ebnen.

Referentin: Jenny Seidel

Vom Konzept zur Integration – in 4 Schritten zum maschinellen Übersetzungsworkflow

Die Einführung maschineller Übersetzung liegt bei vielen Unternehmen schon lange in der Planungsschublade. Oft sind es Sicherheitsbedenken, die das Fortschreiten des Themas aufhalten oder gar gänzlich verhindern. Häufig sind es jedoch auch Unsicherheiten, die sich aus ungeklärten Zuständigkeiten zwischen Redaktion, IT- und Übersetzungsabteilungen ergeben oder schlicht unzureichend erhobene Anforderungen an den finalen MÜ-Prozess. Der Vortrag gibt einen Überblick über obligatorische Schritte im MÜ-Prozess, damit Voraussetzungen, Planung und Umsetzung eines MÜ-Workflows optimal ineinandergreifen.

Referent: Christian Eisold

Haben Sie einen dieser Vorträge verpasst? Kein Problem! Sie können die Vorträge auch bald auf der tekom-Seite herunterladen – oder uns gleich ansprechen. 🙂

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