blc goes tekom: Synergien zwischen Terminologie und Ontologie

blc goes tekom: Synergien zwischen Terminologie und Ontologie

Wir freuen uns schon sehr auf die diesjährige digitale tekom Frühjahrstagung! Ganz besonders ich, da ich mein Vortrags-Debüt gebe und meine Masterarbeit rund um das Thema Synergien zwischen Terminologie und Ontologie vorstelle. Sie wollen genau wissen, worum es geht? Dann lesen Sie weiter! Unten verrate ich Ihnen auch, wann Sie mich genau auf der tekom treffen können.

Worum geht es?

Gerade im heutigen Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung, nimmt die Bedeutung und Relevanz von Terminologie und auch von Ontologien immer mehr zu. Stichwort: meistens getrennt voneinander. Und genau dort habe ich angesetzt, denn Terminologie und Ontologien stehen mehr in Wechselwirkung zueinander, als man vielleicht denkt. Die spannende Frage dabei war aber, wo und wie genau kommen diese beiden Disziplinen zusammen? Wo befinden sich Synergien zwischen zwei Disziplinen, die vorrangig getrennt voneinander betrachtet werden, und deren Wechselwirkung erst seit ein paar Jahren genauer untersucht wird? In meiner Masterarbeit bin ich genau diesen Fragen auf den Grund gegangen, und habe ontologische Prozesse und eine Ontologie selbst auf vorhandene oder fehlende terminologische Einflüsse hin untersucht.

Nutzen von Terminologie

Terminologie ist heutzutage aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Gerade die Übersetzungsbranche, die Technische Redaktion aber auch Abteilungen wie Marketing und Vertrieb setzen immer mehr auf eine einheitliche Terminologie und damit auf eine gemeinsame Corporate Language. Denn: ohne die einheitliche Verwendung von Sprache, also auch von Terminologie, ist Kommunikation frei von Missverständnissen kaum möglich. Darüber hinaus kann sich das Fehlen einer akzeptierten Terminologie auch auf die Wirtschaftlichkeit ausschlagen. Hier entstehen Probleme wie beispielsweise Qualitätsverlust in Übersetzungen, Verständnisprobleme bei Betriebsanleitungen oder auch Kommunikationsprobleme zwischen Unternehmen und Kunden.

Die Einigung und schließlich auch die Verwendung einer einheitlichen Terminologie verhindert diese Probleme und entwickelt sich schnell zum Wettbewerbsvorteil für viele Unternehmen, nicht nur in der internen Firmenkommunikation, sondern auch im Hinblick auf die Marktposition.

Nutzen von Ontologien

Ontologien gewannen, als ursprünglich der Philosophie entnommenes Konzept, erst in den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts Einzug in die Informatik und sind heute, als Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz (KI), eine der größten Standsäulen des Wissensmanagements und des Semantic Web. Grob gesehen dienen sie dabei vor allem der Verbesserung der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, da sie Informationen in einer Art und Weise zur Verfügung zu stellen, die deren Verarbeitung durch Maschinen ermöglicht.

Dieser Punkt war auch für meine Masterarbeit sehr wichtig. So nehmen Ontologien, sagen wir, terminologische Daten und verwenden diese gezielt in einem maschinenlesbaren Format weiter. Bauen Ontologien also direkt auf klar definierter und akzeptierter Terminologie auf, können sie Wissen effizient ordnen und verbreiten. So können auch Marketing und Vertrieb durch semantische Anwendungen, die auf Ontologien zurückgreifen, angekurbelt werden.

Synergien: Wo denn genau und was bringt es denn nun in der Praxis?

Eine Antwort auf diese Frage habe ich in meiner Masterarbeit gefunden. Welche genau erfahren Sie bei meinem Vortrag auf der digitalen tekom Frühjahrstagung am 07.05.2021 um 15:30 Uhr. Seien Sie dabei – ich freue mich auf Sie!

Hier gehts zur Anmeldung!

Image by NASA on Unsplash

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