Content Connections 2018 – The Future of Content

Content Connections 2018 – The Future of Content

Eine spannende Content Connections Veranstaltung in der Hauptstadt liegt hinter uns – Experten-Vorträge, Anwenderberichte und Roadmaps von Acrolinx haben uns einen Blick in die Content-Branche gewährt. Erfahren Sie hier mehr über die Zukunft des Contents.

In einer englischen und einer deutschen Konferenz wurde das Thema Content vom 14.-15.05.2018 in Berlin aus allen Facetten beleuchtet. Ausgerichtet wurden die Content Connections von Acrolinx. Besonders spannend waren für mich die Erfahrungsberichte von Acrolinx-Anwendern und deren Bedürfnisse an einen optimalen Content-Prozess.

It’s not all about Marketing!

So sieht die Zukunft des Contents aus (Bild: Robert Weller)
So sieht die Zukunft des Contents aus (Bild: Robert Weller)

Schon im Blog-Beitrag der letzten Woche habe ich mir die Frage gestellt: Was soll Content eigentlich leisten? Der Marketingstratege und Adobe-Ambassador Robert Weller griff diese Frage auf. Seiner Ansicht nach stecken Marketer aktuell 80% ihres Budgets in die Content-Produktion und nur 20% in dessen Verbreitung. Aber so verpuffen die Bemühungen bei der Content-Erstellung natürlich oft, weil der sorgfältig vorbereitete Content nicht gelesen wird. Das muss sich ändern! Die richtige Verbreitung des Contents ist außerordentlich wichtig für den Content-Erfolg. So muss der Marketer (mit allen Content-Produzenten) auf die Content-Trends reagieren und auch neue Formate (wie Podcasts oder How-to-Videos) in seine Strategie mit einbeziehen.

Überhaupt muss Content immer persönlicher werden, denn der Besucher will etwas erleben und sich mit dem Produkt verbunden fühlen. „Hyper Personalization“ ist die Zukunft des Contents, denn die jüngere Generation hat kein Problem damit, ihre Daten bereitwillig ins Internet zu geben, um so nur noch relevanten Content vorgeschlagen zu bekommen.

Von „Content-Schlachtfeldern“ zu den „Spinnern aus der Schweiz“

Die Relativitätstheorie einmal anders (Bild: Pascal Kesselmark von Rieter)

Die Agenda der Content Connections war gespickt mit zahlreichen Anwenderberichten aus der europäischen Industrie. So berichteten Marcus Rügamer von Linde Material Handling und Dilek Yegenoglu von SCRIPT Communications von dem harten aber erfolgreichen Weg, eine Content-Strategie auf der Linde-Website einzuführen. Auf mehreren „Schlachtfeldern“ haben sie sich als Superhelden im Auftrag des Contents bravurös behauptet!

Pascal Kesselmark der Rieter Maschinenfabrik, einem Schweizer Spinnereikonzern, berichtete von einer Generalüberholung in der Technischen Dokumentation, wo ein Sprachendienst und eine komplette Systemlandschaft eingeführt, Styleguides erstellt und Simplified Technical English als einheitliche Ausgangssprache etabliert wurde. Und es hat sich gelohnt: Die Kosten der Acrolinx-Einführung haben sich bereits nach neun Monaten amortisiert!

Content-Strategie in Acrolinx

Zu guter Letzt stellte Ulrich Callmeier die Zukunft der Acrolinx-Plattform vor. Hier soll es möglich sein, die gesamte Content-Strategie in Acrolinx abzubilden. Auch alternative Publikationskanäle wie Chat Bots will Acrolinx künftig abdecken. Jedes Content-Stück hinterlässt einen Fingerabdruck dort, wo es erscheint – das will Acrolinx nutzen und die Content-Historie und die Content-Verbreitung erfassen. Mit Acrolinx 5.4 passiert natürlich auch viel im Analytics-Bereich, damit Sie schneller finden, was Sie wissen wollen. Später sollen hier dann auch Website-Analytics abbildbar sein (Zugriffe, Verweildauer, Wirkung etc.).

Wie jedes Jahr war die Content Connections ein spannendes Event, von dem ich mit neuen Insights und Inspirationen zurückgekehrt bin. Und natürlich möchte ich nicht verpassen, Acrolinx für die tolle Organisation zu danken!

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