Heimspiel – GALA2019 in München

Heimspiel – GALA2019 in München

Unsere Kollegin Jessica Oehmen besuchte dieses Jahr die GALA-Konferenz in München – ein Heimspiel sozusagen! Die Highlights der diesjährigen GALA hat sie mir bei einer Tasse Kaffee zugeflüstert.

Austausch & Spaß in München

Die GALA (‚Globalization and Localization Association‘) ist eine Vereinigung verschiedener Mitglieder der Lokalisierungsbranche, wie LSPs, Systemhersteller oder Industrieunternehmen. Die GALA-Konferenz findet jedes Jahr an unterschiedlichen internationalen Orten statt – dieses Jahr hier bei uns in Deutschland vom 25.-27.3.2019.

Neben den vielen verschiedenen Vorträgen, Workshops und Keynotes, glänzt die GALA-Konferenz jedes Mal mit tollen Networking-Veranstaltungen. In diesem Jahr führte eine Stadtführung zur alten Pinakothek, durch die Münchener Altstadt, am berühmten Glockenspiel vorbei bis in die wärmenden Gewölbe des Münchener Ratskellers. Hier gab es Gelegenheit, sich in ungezwungener Umgebung mit anderen Teilnehmern zu unterhalten und Spaß zu haben.

Fokusthema der GALA19

Das Thema der diesjährigen GALA-Konferenz war The changing Role of the Human Being in an AI-driven Language Service Industry. Obwohl dieses Motto vermuten lässt, dass die Konferenz sehr technisch werden würde, haben die Organisatoren bei der Auswahl der Vorträge doch stark auf einen ausgeglichenen Mix aus „Maschinen- und Menschen-Themen“ geachtet. Nicht jeder Vortrag hatte etwas mit KI (künstlicher Intelligenz) zu tun, sondern die Rolle des Menschen und das Zusammenspiel von Mensch und Maschine im Ganzen wurde immer im Blick behalten.

 

Jessis Highlights

Als First-Timer fand Jessi bei der Plenary Session auch sehr schön, dass einige GALA-Mitglieder davon erzählt haben, wie sehr sie von der GALA profitieren und wie sich ihre Unternehmen in der ganzen Zeit der Mitgliedschaft weiterentwickelt haben.

Sehr erfrischend war der Vortrag von Yuka Ghesquière Nakasone und Kris Girrell über Culture Hacking. Auf einer gemeinsamen Autofahrt stellten sie fest, dass ihre beiden Berufe (Lokalisierungsspezialistin und Unternehmensberater) sich in vielen Aspekten sehr ähneln. In beiden Bereichen ist eine hohe emotionale Intelligenz gefordert, wenn es um den Umgang mit verschiedenen Kulturen geht. Sie stellten die Hürden vor, die globale, bzw. multinationale Teams überwinden müssen, da sie sich in ihren Kulturen so unterscheiden. Das traf wohl einen Nerv, denn es gab einige Wortmeldungen und ein großes Mitteilungsbedürfnis aus dem Publikum. Nun, davon können wir als Berater in der Lokalisierungsbranche natürlich auch ein Lied singen!

In seinem Vortrag What can we learn from an API based economy? appelierte István Lengyel an die Technologieunternehmen (im Sprachensektor), Synergien zu schaffen und zusammenzuarbeiten. Am Ende soll der Kunde eine funktionierende Systemlandschaft haben. Dafür müssen seiner Meinung nach die Entwickler auch die Systeme der anderen verstehen, um die Anforderungen ihrer Kunden nachvollziehen zu können. Da Schnittstellen und APIs auch für uns bei blc immer wieder ein wichtiges Thema sind, konnte Jessi hier besonders viel mitnehmen.

Und die GALA2020?

Die GALA-Konferenz findet jedes Mal an einem anderen Ort statt. Letztes Jahr war sie in Boston: GALA2018. Im nächsten Jahr wird sie in San Diego stattfinden – na endlich einmal gutes Wetter, kein Schnee und kein Hagel 😉


Beitragsbild von Rita Chou auf Unsplash.

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