Was tut sich alles bei Kilgray und memoQ im Jahr 2018?

Was tut sich alles bei Kilgray und memoQ im Jahr 2018?

Ende Mai steht das memoQ Fest 2018 an. Auf dem zehnten Jubiläum des memoQ Fests wird der Fokus auf den Neu- und Weiterentwicklungen bei Kilgray liegen. Da wir bei blc stets einen umfassenden Toolüberblick bewahren, widmen wir uns heute den neuen Features von memoQ 2018.

First of all: Das neue Q

Die augenscheinlichste Veränderung ist das neue Logo. Das Ziel der Weiterentwicklung lag darin, die wichtigsten Attribute des Unternehmens in Einklang miteinander zu bringen:

„Above all, we wanted to make communication consistent and build upon the most cherished attributes of the brand: cooperative, innovative, intellectual and technical.„.

Die Mischung aus Konsistenz und Kooperation präsentiert sich in einer Kombination aus Kreis(lauf) und Linie(n) – eben ein Q:

memoQ 2018: Die Entstehung des Qs (Quelle: memoQ.de)
memoQ 2018: Die Entstehung des Qs (Quelle: memoQ.de)

 

memoQ 8.4 mit neuen Workflows und verbesserter Benutzerfreundlichkeit

Außerdem ist im Jahre 2018 die neue Version memoQ 8.4 auf den Markt gekommen.

Ein wichtiger Fokus lag dabei auf den Server-zu-Server-Workflows: Die Kommunikation zwischen mehreren (über- und untergeordneten) Servern sorgt für einen besseren Datenaustausch. So ist etwa bei der Erstellung von Projekten aus Paketen im untergeordneten Server der Zugriff auf Enterprise Translation Memories des übergeordneten Servers möglich.

Weiterhin wurde bei memoQ 8.4 die Benutzerfreundlichkeit verbessert: Der Ausbau der Kommentarfunktion in Online-Projekten und ausführliche Fortschrittsmeldungen im Aufgaben-Tracker erleichtern die Arbeit für den Projektmanager. Außerdem interessant: Im „Customer Insights-Programm“ können die Benutzer Anregungen, Ideen und Erfahrungen austauschen.

Terminologie-Management in memoQ 8.4

Und weil ohne Terminologie alles nichts ist, hat memoQ auch hier etwas getan: Der Import und Export von Bildern in Terminologieeinträge ist jetzt möglich. Verbotene Benennungen sind eindeutiger zu identifizieren und zu verwalten. Auch die Termextraktion hat sich entwickelt: Stoppwortlisten können flexibler bearbeitet, verknüpft und in die Extraktion eingebunden werden. Im Extraktionseditor erlaubt ein neues, klar erkennbares Filtersymbol die schnelle und individuelle Filtereingabe.

Zu guter Letzt: Bezüge zwischen Einträgen werden jetzt automatisch in beide Richtungen erstellt. Dabei kann es sich um symmetrische (Homonyme, Synonyme, Antonyme, Kohyponyme) oder antisymmetrische (Hyponyme, Hyperonyme) Beziehungstypen handeln. Ist der Bezug in einem Eintrag erstellt, erscheint er automatisch auch im anderen Eintrag – und wird bei Entfernen auch an beiden Stellen gelöscht. Was zeigt uns das? Auch memoQ denkt in Begriffssystemen!

Vernetzte Informationen in memoQ 2018 (Quelle: memoQ.de)

 

Fazit: Vernetztes Denken bei memoQ 2018

Wie bereits das neue Logo offenbart: memoQ 2018 steht im Zeichen von Kooperation, Kollaboration und verknüpften Daten. Auch das memoQfest konzentriert sich auf Datenaustausch und effiziente Übersetzungsworkflows. Zwei Vorträge zur Game-Lokalisierung beschäftigen sich mit Terminologie und Qualitätsprüfung in diesem Themengebiet. Spannend für uns sind auch die Ansätze der Wissensvernetzung durch die Verknüpfung verschiedener Server und die Verlinkung von Einträgen im Terminologiemanagement.

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