Vorträge

Wir wissen, was in der Branche läuft.

Und damit das so bleibt, besuchen wir Konferenzen, Tagungen, Seminare und andere Events rund um Übersetzung, Lokalisierung und Systeme. Dieses Wissen geben wir natürlich auch weiter. Wir sind gesuchte Referenten und halten laufend Vorträge und Workshops zu Experten-Themen — von der Terminologie über maschinelle Übersetzung bis hin zur digitalen Transformation.

Aktuelle Vorträge.

Werfen Sie einen Blick auf unsere aktuellsten Vorträge. Wenn Sie noch mehr wissen möchten, schmökern Sie in unseren Veröffentlichungen, lesen Sie unsere Blogartikel oder treffen Sie uns auf einem der kommenden Events.

Terminologie, Ontologien und semantische Netze

Jenny Seidel, 17. Februar 2020

Veranstaltung: Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der tekom Deutschland e.V, Berlin

Die Referentin untersucht in ihrem Vortrag beispielhaft die wichtigsten Beziehungstypen zur Erfassung eines Fachgebiets im Kontext, wobei ihr Fokus auf der Terminologiearbeit als Basis, mit Ausblick auf das semantische Web liegt, und sie dabei auf die folgenden Fragen eingeht:

1. Beziehungen zwischen Begriffen – Wofür eigentlich? Inwiefern stehen Begriffe zueinander in Beziehung – Definition von Begriffssystemen, Vorteile und Herausforderungen.

2. Arten von Beziehungstypen zwischen Begriffen: Welche hierarchischen und nicht hierarchischen Beziehungstypen gibt es?

3. Was sind die „wichtigsten“ Beziehungstypen? Eine beispielhafte Untersuchung zentraler Beziehungstypen innerhalb eines Fachbereichs.

4. Die Rolle von Beziehungstypen in der Terminologiearbeit: Lässt sich die Eingrenzung von Beziehungstypen für die praktische Terminologiearbeit nutzen? Welche Systeme und Workflows gibt es für den Aufbau von Begriffssystemen in der Terminologiearbeit?

5. Beziehungstypen im semantischen Web: Wie lassen sich die terminologisch erfassten Beziehungen im semantischen Web weiterverwenden?

Quelle: tekom Regionalgruppe Berlin-Brandenburg.

Begriffe in Beziehung: Woraus sind Begriffsnetze geknüpft

Jenny Seidel, 13. November 2019

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2019, Stuttgart

Im Zeitalter des semantischen Webs kommt Beziehungen zwischen Begriffen eine immer größere Rolle zu. In computerlesbaren Ontologien werden einzelne Begriffe in Klassen eingeordnet, mit Attributen versehen und in Beziehung gesetzt. Doch welche Beziehungen bestehen zwischen Begriffen? Was gibt es noch außer Teil-Ganzes- und Abstraktionsbeziehungen in der Beziehungswelt der Begriffe? In meinem Vortrag untersuche ich beispielhaft die wichtigsten Beziehungstypen zur Erfassung eines Fachgebiets im Kontext. Der Fokus liegt auf der Terminologiearbeit als Basis, mit Ausblick auf das semantische Web.

Künstliche Intelligenz kommt nicht von alleine: Ein Einblick ins maschinelle Lernen

Christian Eisold, 13. November 2019

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2019, Stuttgart

Der europäische Markt für Künstliche Intelligenz wird von rund drei Mrd. Euro in diesem bis auf 10 Mrd. Euro im Jahr 2022 wachsen. Künstliche Intelligenz kann unseren Arbeitsalltag erleichtern, indem sie vor allem monotone und repetitive Arbeiten erledigt und so mehr Konzentration auf Hauptaufgaben ermöglicht. Doch hinter Künstlicher Intelligenz stecken ausgeklügelte Systeme – wie das maschinelle Lernen. In diesem Fachvortrag gewähre ich Ihnen einen Blick in den Maschinenraum und zeige, wie ein künstliches System aus Beispielen lernt.

Mensch oder Maschine? Post Editing Maschineller Übersetzung als Portfolio-Ergänzung für Übersetzer

Jessica Oehmen, 12. November 2019

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2019, Stuttgart

Immer häufiger werden MÜ-Systeme für die Übersetzung zeitkritischer Projekte eingesetzt. Natürlich wirft das berechtigte Sorgen auf: Wird der Mensch irgendwann von der Maschine ersetzt? Ist der eigene Arbeitsplatz noch sicher? Der Vortrag beleuchtet das Post-Editing als neues Tätigkeitsfeld für den Übersetzer und behandelt Möglichkeiten, wie Maschinelle Übersetzung als nützliches Hilfsmittel im mehrsprachigen Informationsprozess genutzt werden kann. Und das, ohne auf das menschliche Sprachgeschick zu verzichten!

Mensch oder Maschine? from Christiane Spooren

Working with concept maps in SDL Multi Term Workflow – A use case

Jenny Seidel, 28. Mai 2019

Veranstaltung: ETUG 2019, Düsseldorf

Working with concept maps from Christiane Spooren

Vergangene Vorträge.

Zurück in die Zukunft – 23 ½ Wochen DSGVO in der Übersetzungsindustrie

Tatsiana Bilimava, 14. November 2018

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2018, Stuttgart

Am 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung endgültig in Kraft getreten. Welche Bedeutung hat die Verordnung für das Datenschutzbewusstsein in der Übersetzungsindustrie? Wie begegneten Kunden, Dienstleister und Software-Hersteller den mit der DSGVO verbundenen Herausforderungen? Welche Umsetzungsmaßnahmen zeigten bislang die beste Wirkung für den Schutz personenbezogener Daten? Der Vortrag macht eine erste Bestandsaufnahme und wagt einen Blick in die Zukunft des Personendatenschutzes in der Übersetzungsindustrie.

DSGVO in der Übersetzungsindustrie von Kerstin Berns

Von Benennungen über Begriffsysteme hin zu Ontologien – ein weiter Weg?

Jenny Seidel, 13. November 2018

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2018, Stuttgart

Die wichtige Rolle von Terminologie im Übersetzungsprozess ist heute in den meisten Unternehmen bekannt. Doch was oft fehlt, ist eine gesamthafte Betrachtung der Unternehmensterminologie. In der Regel werden neue Benennungen einzeln bei Verwendung in Ausgangs- oder Zieltext vorgeschlagen. So ist eine Erfassung der fachlichen Zusammenhänge nur begrenzt möglich. Abhilfe schaffen Begriffssysteme, in denen Begriffe eines Begriffsfeldes in Beziehung gesetzt werden. Mein Vortrag zeigt, wie Begriffssysteme die Erfassung des Unternehmenswissens im Kontext ermöglichen und den Weg zu Ontologien ebnen.

Von Benennungen über Begriffssysteme hin zu Ontologien – Ein weiter Weg? von Kerstin Berns

Vom Konzept zur Integration – in 4 Schritten zum maschinellen Übersetzungsworkflow

Christian Eisold, 13. November 2018

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2018, Stuttgart

Die Einführung maschineller Übersetzung liegt bei vielen Unternehmen schon lange in der Planungsschublade. Oft sind es Sicherheitsbedenken, die das Fortschreiten des Themas aufhalten oder gar gänzlich verhindern. Häufig sind es jedoch auch Unsicherheiten, die sich aus ungeklärten Zuständigkeiten zwischen Redaktion, IT- und Übersetzungsabteilungen ergeben oder schlicht unzureichend erhobene Anforderungen an den finalen MÜ-Prozess. Der Vortrag gibt einen Überblick über obligatorische Schritte im MÜ-Prozess, damit Voraussetzungen, Planung und Umsetzung eines MÜ-Workflows optimal ineinandergreifen.

Connecting MT and DQF in a WorldServer Workflow

Christian Eisold, Kerstin Berns & Milica Panić, 15. Juni 2018

Veranstaltung: ETUG 2018, Düsseldorf

Blc taus etug_2018_ws-mt-dqf von Kerstin Berns

Algorithms in the content industry – How much automation makes sense

Tatsiana Bilimava, 30. Mai 2018

Veranstaltung: Wordbee User Meeting 2018, Brüssel

Modern society is practically unthinkable without the use of algorithms. They make our everyday life easier, relieve us of tedious tasks and help us get a grip on the complexity of work processes. In content creation, localization and publishing, automation routines are ubiquitous for good reasons. Algorithms offer greater speed, accuracy and efficiency. However, they often fail spectacularly when it comes to ambiguity, creativity and empathy. People remain unsurpassed when coping with ambiguities, offering imaginative solutions and grasping subtle nuances of communication is demanded. Ergo, the content industry needs to combine these strengths in the best manner possible. The talk will give an overview of applications, chances and limits of automation, outline new development trends and touch upon the role of man in the automation age.

Algorithms for the content industry von Kerstin Berns

Einbindung maschineller Übersetzung in den Erstellprozess von Displaytexten – ein Use Case

Jessica Oehmen, 19. April 2018

Veranstaltung: tekom Frühjahrstagung 2018, Koblenz

Wie kann maschinelle Übersetzung in den Erstellprozess von Displaytexten integriert werden? Das soll am Beispiel eines Use Case in diesem Vortrag veranschaulicht werden. Ziel unseres Projektes war die Entwicklung eines Editor-Protoypen, mit dem Displaytexte in alle erforderlichen Sprachen übersetzt werden können. Es wird gezeigt, wie Daten zusammengestellt, vorverarbeitet und bereinigt werden und wie sie für das Training von MÜ Engines verwendet werden. Außerdem werden Methoden aufgezeigt, mit denen maschineller Übersetzungsoutput evaluiert und optimiert werden kann.

Maschinelle Übersetzung im Erstellprozess von Displaytexten von Kerstin Berns

Der multilinguale Content-Prozess: An welchen Stellschrauben kann man drehen?

Paula Wionzek, 19. April 2018

Veranstaltung: tekom Frühjahrstagung 2018, Koblenz

„Content ist King“. Das ist schon seit längerem klar. Doch nach wie vor verlaufen viele Content-Projekte in Unternehmen unstrukturiert – insbesondere wenn es sich dabei um mehrsprachigen Content handelt. In diesem Vortrag gehe ich auf die zentralen Phasen des multilingualen Content-Prozesses ein und erläutere, was in welcher Phase berücksichtigt werden sollte, um am Ende effizient konsistenten und hochwertigen mehrsprachigen Content zu erstellen.

About the near future of translation services

Kerstin Berns, Oktober 2017

When trying to look into the future unprepared, things become hazy. So in order to estimate, what services translation specialists will be offering in the years to come, one must not only look back into the history of translation but also follow-up where technology is going. Already today people spend a big amount of their time digesting and generating digital data via mobile applications. The amount of content generated by mankind will exceed 160 Zeta byte by the year 2025. 7 of the 10 largest public companies worldwide are tech and internet companies. Speech is the new text, Chinese the new English and language specialists are the new translators. So where does that leave traditional translation services? They inevitably evolve into the next stage. The skills behind the translators mind are badly needed – today and in the future. Only the tasks differ and the job description is more divers. Listening to the technological trends becomes a necessity and constant learning and diversifying in an increasingly expanding universe. The translators of today are well equipped for this task, because they are curious and fast learners. And they know language and customs of at least two (if not more) cultures.

Translation Services of the near Future von Kerstin Berns

Ein kleiner Tippfehler macht doch nichts? Wie BMW mit guten Ausgangstexten Zeit, Geld und Mühe spart

Christiane Mieth & Christina Bunge, 25. Oktober 2017

In der Technischen Dokumentation ist die Zeit knapp und der Redakteur froh über jedes rechtzeitig fertiggestellte Modul. Die Korrektur sprachlicher Fehler wird daher oft als „zweitrangiger Feinschliff“ abgetan. Doch genauer hinschauen lohnt sich! Das zeigen die Qualitätssteigerungen bei BMW, die durch das Etablieren eines Autorenprüfsystems und fester Review-Zyklen erreicht werden. Wir zeigen, wie in einem Großkonzern Qualitätssicherung in der Ausgangssprache gewährleistet wird, welche Fehlerstellen die größten Stolperfallen darstellen und wie sich die oftmals mühsame Arbeit am Ende auszahlt.

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2017, Stuttgart

Dashboards gibt’s wie Sand am Meer – aber wozu eigentlich?

Kerstin Berns, 25. Oktober 2017

Nahezu jede neue Anwendung im Bereich der mehrsprachigen Dokumentation kommt heute mit einem so genannten Dashboard daher. Hier – heißt es – werden dem Management alle Prozesszahlen so aufbereitet dargestellt, dass fundierte Entscheidungen getroffen werden können, z.B. im Hinblick auf den Einsatz einer MÜ-Engine, einer Übersetzungsagentur oder bestimmter Qualitätsmaßnahmen. Wie nützlich sind diese Dashboards und die hier ausgegebenen Zahlen wirklich und welche Anwendungsfälle sind positiv hervorzuheben? Wir zeigen es Ihnen in unserem Fachvortrag.

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2017, Stuttgart

Dashboards gibt’s wie Sand am Meer – aber wozu eigentlich? von Kerstin Berns

Die Suche nach dem richtigen Term: So prägt Terminologie-Abstimmung die Corporate Identity

Jenny Seidel, 24. Oktober 2017

Was der Kunde in der Werbung sieht, das möchte er im Idealfall auch kaufen. Wenn die Teile im Katalog dann aber anders heißen, ist der erste Frust schon vorprogrammiert. Wird er beim Händler wieder mit abweichenden Benennungen konfrontiert, gibt der Kunde im schlimmsten Fall auf. Abhilfe schafft hier eine einheitliche Terminologie. Wir zeigen in unserem Vortrag, wie sich die Unternehmenskommunikation durch durchdachte Terminologie-Abstimmung erheblich verbessern lässt. So kann die Werkstatt mit den festgelegten Termen arbeiten und der Kunde versteht, was gemeint ist.

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2017, Stuttgart

So prägt Terminologie-Abstimmung die Corporate Identity von Kerstin Berns

Methods for Handling Terminology in Machine Translation

Christiane Mieth & Christian Eisold, 22. Juni 2017

Im Vortrag werden Möglichkeiten und Vor- und Nachteile verschiedener MÜ-Lösungen in der SDL-Language-Cloud vorgestellt. Besonderes Interesse weckt die sogenannte Adaptive MT, eine spezieller MÜ-System-Typ, welcher durch kontinuierliche Korrekturen bzw. nutzerspezifische Anpassungen von MÜ-Vorschlägen lernt, indem die Post-Edits des Nutzers zur Optimierung der Engine benutzt werden. Eine Technik, die auch im Rahmen der neuralen maschinellen Übersetzung bei SDL noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Veranstaltung: ETUG 2017, Nürnberg

Methods for Handling Terminology in Machine Translation von Kerstin Berns

NEXT! System Change as Opportunity

Kerstin Berns, 20. April 2017

It’s been working fine for years, but all of a sudden your ‘old’ system is too old, too cumbersome, too expensive – we’ve all been there. Not only do you need your system daily for your company, also all your relevant business data is safely stored there! Choosing a new system can be quite a challenge! Although you know all your stuff by heart, do you have it documented? And in a way that a software company can make you a comprehensive offer? Your IT experts will be able to tell you which system will fit into your existing hardware landscape and what suits your security requirements best. But what about your process and business requirements? In this presentation, we will show you how to proceed when looking for new core software for your business and how to use this as opportunity to ‘clean-up’ your internal processes. After all: replacing an important piece of software should not tear your business heart out, but it should make it beat stronger!

Veranstaltung: EUATC Conference 2017, Berlin

System Change as Opportunity von Kerstin Berns

Zur Rolle der Terminologie in der maschinellen Übersetzung – Adaption, Integration und Effekte

Christian Eisold, 6. April 2017

Vor der Systemauswahl bei der Einführung von MÜ-Systemen in Unternehmen steht besser früher als später auch die Frage nach der Integration bestehender Terminologie in den MÜ-Prozess an. Neuere Verfahren zur MÜ geben nun Anlass, die Rolle der Terminologie für das domänenspezifische MÜ-Training erneut zu evaluieren. Hierzu gibt der Vortrag eine Bestandsaufnahme zur Voraussagbarkeit und Rückverfolgung terminologischer Effekte in diversen MÜ-Szenarien, die als Orientierungshilfe zur Systemwahl dienen kann.

Veranstaltung: tekom Frühjahrstagung 2017, Kassel

Die Rolle der Terminologie in der maschinellen Übersetzung von Kerstin Berns

What does the future hold for localization? Future-proof your processes and profit from new developments

Christiane Mieth, 28. März 2017

We live in a time of change and digitalization – with the internet of things and big data massive data volumes need to be processed in no time. At the same time there is a lot of change going on in the localization industry in order to satisfy this need: systems communicate directly with each other, machine translation is more important than ever, everything happens in the cloud, each second, it seems, there is a new system or application invading the market. If you want your localization processes to remain stable and future-proof, you need to be prepared for these changes. Does that make you feel a little lost? Don’t worry, we take a look at the most important trends with their risks and chances. And we give you an idea how you can adapt your business accordingly and use systems like Wordbee to help you profit from these new developments.

Veranstaltung: Wordbee Users Meeting 2017, Amsterdam

Future-proof your translation processes! von Kerstin Berns

Anforderungsgerechte Gestaltung von mehrsprachigen Informationsprozessen mit Einsatz von CAT-Tools

Tatsiana Bilimava, 10. November 2016

Wer zurzeit nach einer Unternehmenslösung zur Erstellung mehrsprachiger Inhalte sucht, wird mit einer Vielzahl von Buzzwords konfrontiert: CAT, TMS, l10n, i18n, Cloud, On-Premise, SaaS … Aufgrund der Komplexität und Vielfalt der verfügbaren Tools kann der Vergleich schnell in Informationsüberflutung und Überforderung münden. Wie verschafft man sich Orientierung? Indem man Ist-Prozesse abbildet, Bedürfnisse ermittelt und beschreibt, Anforderungen gewichtet und Soll-Prozesse skizziert. Der Beitrag liefert hierzu Ansätze und beschreibt eine mögliche Vorgehensweise.

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2016, Stuttgart

Mensch und Maschine ‒ Post Editing Maschineller Übersetzung als Portfolio-Ergänzung für Übersetzer

Kerstin Berns, 8. November 2016

Immer häufiger werden MÜ-Systeme für die Übersetzung zeitkritischer Projekte eingesetzt. Natürlich wirft das berechtigte Sorgen auf: Wird der Mensch doch irgendwann von der Maschine ersetzt? Ist der Übersetzer-Arbeitsplatz noch sicher? In diesem Tutorial stellen wir das Post-Editing als neues, zusätzliches Tätigkeitsfeld für Übersetzer vor und zeigen zusätzlich Möglichkeiten auf, wie Maschinelle Übersetzung als nützliches Hilfsmittel im mehrsprachigen Informationsprozess genutzt werden kann. Und das, ohne auf das menschliche Sprachgeschick verzichten zu müssen ‒ im Gegenteil!

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2016, Stuttgart

Wir müssen uns den Terminologen als einen glücklichen Menschen vorstellen

Jenny Seidel, 8. November 2016

Wenn ein Terminologiemanagement-System im Unternehmen eingeführt ist und die Prozesse laufen, beginnt die eigentliche Arbeit erst – und dauert an. Eigentlich für immer. Dabei mag man sich an Sisyphos erinnert fühlen; kaum wurde ein Term geklärt, kommen zahlreiche neue Fragen auf und der mühsam hochgerollte Stein liegt schon wieder unten. Das hört sich schlimmer an, als es ist, denn Terminologiearbeit ist eine laufende Aufgabe. Sie ist mühsam, aber nützlich, denn ohne sie würde der sorgfältig aufgebaute Termbestand als Grundlage für alle Sprachprozesse im Unternehmen schnell verwildern. Unser Vortrag zeigt, was man tun kann, um diese Aufgabe effektiv und gut zu bewältigen, und was man unbedingt vermeiden sollte.

Veranstaltung: tekom Jahrestagung 2016, Stuttgart

Terminologiearbeit hört sich schlimmer an, als es ist von Kerstin Berns

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