Christian: „Was mache ich eigentlich bei blc…?“

Christian: „Was mache ich eigentlich bei blc…?“

Ich bin bei blc hauptsächlich als Computerlinguist tätig. Was das genau bedeutet? Überall dort, wo sich Sprache – in unserem Fall der digitale Text – und Mensch oder Maschine treffen, findet sich mit Sicherheit auch ein Problem und der dazugehörige Weg, der mittels Analyse, Systemkenntnis und/oder Programmierung eine Lösung bereitstellt.

Meine Arbeit als Computerlinguist

Die klassischen Tätigkeitsfelder für Computerlinguisten finden sich z.B. in der Entwicklung von praktischen Sprachapplikationen (maschinelle Übersetzung, Textverstehen, Sprachsynthese), im Aufbau  elektronischer Lexika/Korpora oder auch der Optimierung von  Suchmaschinen. Im Studium habe ich mich in Projekten und Praktika mit vielen Aspekten der quantitativen und qualitativen Textanalyse befasst, die alle auch viele Überschneidungen mit Aufgabenfeldern bei BLC aufweisen. Daher ist es schwierig, meinen computerlinguistischen Tätigkeitsschwerpunkt zu benennen. Wie wir alle bei blc bin auch ich vielseitig einsetzbar.

Zu meinen Hauptaufgaben gehört zum Beispiel

  • das Training und die Evaluation von MÜ-Engines für Kundenprojekte
  • die Beratung unserer Kunden insbesondere im MÜ- und Systemumfeld (z.B. zur MÜ-Integration in das Unternehmenssystem)
  • die Analyse von Systemlandschaften und Schnittstellen, um die verschiedenen Systeme beim Kunden fließend miteinander zu verbinden
  • die Installation, Wartung und das Testing von Testsystemen (TMS-Server, SQS-Software, Authoring Memories)
  • das Programmieren kleinerer Lösungen für alltägliche Aufgaben bei blc oder beim Kunden
  • das Programmieren größerer Lösungen bei blc (z.B. zur Termextraktion oder Extraktion von Texten für das MÜ-Training)

Doch nicht nur das! Terminologie-Arbeit…

Neben dem Schwerpunkt als Computerlinguist, bin ich aber auch im Terminologie-Team bei blc. Hier besteht eine meiner Hauptaufgaben darin, die Terminologie unserer Kunden aufzubauen. Dafür ermittele ich Termkandidaten aus großen Textmengen und überführe diese als Konzepte in die Terminologie des Kunden (siehe auch „Terminologie – so verhindern Sie mehrdeutige Texte„).

…und Sprachqualitätssicherung

blc QualitätssiegelDamit die neue Terminologie auch beim Autor ankommt, konfiguriere ich die eingesetzten Autorenprüfsysteme zur Sprachqualitätssicherung der Ausgangstexte beim Kunden und sorge dafür, dass die Autoren optimal in ihrem Schreibprozess unterstützt werden (siehe hierzu auch „Qualität in der Ausgangssprache lohnt sich!„).

Und sonst so

Natürlich bin ich auch auf Projekten, Tagungen und Konferenzen unterwegs und bereite die Erfahrungen, die ich mit nach Hause bringe, wie meine Kolleginnen in Blogs auf unserer Homepage oder in Webinaren auf. Hin und wieder kann ich mich darüber freuen, auch für fremde Blogs wie „eMpTy Pages“ von Kirti Vashee schreiben zu dürfen (siehe auch „BLC Gastbeitrag: Terminology Usage in Machine Translation„).

Fazit

Die Arbeit als Computerlinguist ist spannend und vielseitig. Aber was ich an der Arbeit bei blc so mag: Jeder ist hier mit seiner speziellen Branchen-Expertise daran beteiligt, dass der Prozess beim Kunden als Gesamtkunstwerk funktioniert. Ob Sie Dokumente erstellen, ergänzen, übersetzen oder prüfen möchten – ob durch den Menschen oder mithilfe einer Maschine: Wir schaffen die notwendigen technischen Voraussetzungen.

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