Veronika, was machst du bei berns language consulting

Veronika, was machst du bei berns language consulting

Mit meinen Kolleg:Innen bei blc verbindet mich unter anderem die Faszination für Sprachen. Auch ich konnte mir früher vorstellen „was mit Sprachen” zu machen. Wer konnte das damals nicht? Ich kann schon verraten: Eine Übersetzerin bin ich nie geworden und das ist gut so! 

Es ist mir definitiv gelungen, täglich “was mit Sprachen” zu machen. Sicherlich nicht so, wie damals vor vielen Jahren in den Tagträumen gesehen, sondern durchaus anders, aber definitiv noch spannender.

So beginnt das Projekt

Weil Sprachen und die Grundfragen des menschlichen Zusammenlebens mich fasziniert haben, habe ich mich damit im Studium der Kulturwissenschaften auseinandergesetzt. Gelernt habe ich neben dem Studium noch vier weitere Sprachen, mich mit Konflikten entlang von Sprachgrenzen befasst, aber gelöst habe ich die restlichen Fragen leider nicht. Die Fachrichtung war genau das Richtige für mich: Als Kulturwissenschaftlerin suche und finde ich lieber den Zusammenhang und den Kontext, als in Details zu schwelgen. Bei blc habe ich das Glück, dass wir Kollegen mit einer für mich bewundernswerten Detailliebe haben. Darum kümmern sich bei uns die Computerlinguisten, oder auch die Terminologinnen mit ihrem scharfen Blick für linguistische Spitzfindigkeiten.

Was mache ich bei blc?

Meine Aufgabe besteht in erster Linie darin, in unseren komplexen Projekten als Projektleiterin die Fäden zusammen zu halten. Das beinhaltet natürlich die Organisation aller Abläufe und Schritte sowie die Kommunikation mit unseren Kund:innen und auch wunderschöne (angeblich trockene) Themen wie Abrechnung. Dazu kommt, dass ich unterstütze, zwischen unseren Kunden und unseren Fachspezialisten zu übersetzen, damit die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden so übertragen und zerlegt werden, dass wir ein optimales Ergebnis liefern können. Also doch was mit Sprachen, und sogar Übersetzen! Anders als ursprünglich gedacht, aber für mich ideal.

Vor meiner Zeit bei blc war ich viele Jahre bei verschiedenen kleineren und größeren Sprachdienstleistern im Projektmanagement zugange. Durch einen kleinen beruflichen Ausflug in die technische Entwicklung eines großen Automobilherstellers war ich prädestiniert für die Betreuung der großen Automotive-Kunden. Hier lernte ich alles über Übersetzungsmanagement kennen, inklusive starkem Termindruck, hohem Qualitätsanspruch und kreativen Methoden für die Übersetzung von maximal viel Text in minimaler Zeit. Besonders gern habe ich neue Kunden betreut, bin gemeinsam mit ihnen die ersten Schritte gegangen und habe dafür gesorgt, dass die Übersetzungsprojekte von vorneherein rund laufen.

Die Gestaltung von Prozessen und das Eintauchen in die Welt der Kunden war das, was mich am meisten fasziniert hat. Die klassische Übersetzung hat dann wieder viel zu viel Details, das können andere viel besser!

So ging das Projekt weiter...

So war ein Wechsel zu blc 2021 eine logische Konsequenz und eine willkommene Weiterentwicklung für mich. Hier schauen wir schon lang vor den eigentlichen Übersetzungen auf die Prozesse, wir tauchen in die Realität unserer Kunden ein und finden zusammen den besten Weg zum besten Prozess. Ich staune immer wieder sowohl über die faszinierenden Themen unserer Kunden als auch über das Fachwissen und die Lösungswege meiner blc-Kolleg:innen. Auch wenn wir natürlich klare Expertise in maschineller Übersetzung, Terminologiemanagement, professioneller Übersetzungssoftware haben, wird es nie langweilig, denn kein Projekt ist wie das andere und es gibt immer wieder neue Technologien zu entdecken, spannenden Fragestellungen zu lösen und völlig neue Zusammenhänge herzustellen.

Wollen Sie mehr über mich erfahren?

Sie finden mich auf der ETUG am 27./28.9. in Wien am Roundtable zu quality management. Kommen Sie gerne dazu.

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